Jahresbericht 2015/2016

Das an der GV gewählte Motto, Kung Fu Panda wurde von Madeleine Erni vorgeschlagen. Somit konnten wir mit Vollgas in die Planung der Fasnacht 2016 starten, um das Motto bestmöglich umzusetzen.

 

Im Sommer durften wir auf eine Vereinsreise, welche von Mägi, Tobi, Karin Hodel und Karin Achermann organisiert wurde. Das verlängerte Weekend werden die, die dabei waren, nicht so schnell vergessen. Das Wochenende war gemütlich, lustig, unterhaltsam, voller Adrenalin und mit vielen Überraschungen bestückt, wie beispielsweise Laserpoint oder River Rafting.

Das Guggenturnier vom FC Wauwil-Egolzwil durften wir das erste Mal gewinnen. Wieso es vorher nie geklappt hat, weiss niemand so genau. Denn es war ja so einfach (gäu Oli)!
Dafür war die legendäre Kabinenparty nicht mehr so der Hammer, wie ich hörte. Aber das war ja anzunehmen, wenn so hochgelobte und 133 Mio. teure Kabinenspieler nicht mehr teilnahmen.

Weiter waren wir auch an der Hürnti-Olympiade in Uffikon und am Fussball Plauschturnier in Nebikon vertreten.

 

Das Vereinsjahr ging weiter mit der Herbstversammlung im Restaurant St. Wendelin, in Wauwil. Ja, in Wauwil. Es war vorübergehend wieder einmal geöffnet.

Ende September starteten wir mit unseren intensiven Proben, sodass wir für unser Probeweekend gerüstet waren.

Wir kamen gut vorbereitet in Muotathal in unserer Unterkunft an. Nach dem Proben und Abendessen war die obligate Neumitglieder Taufe. Unser Leo (Fabian Marfurt) wird sich jedesmal, beim Lied “My Heart will go on“ von Céline Dion, an seine Taufe erinnern.

Nach der Taufe kamen die Drachenkrieger von Kung Fu Panda vorbei. Am meisten zu lachen gab der Auftritt von Meister Kranich alias Edi. Legendär stolzierte und flatterte er in die Mitte des Raumes und gab krähenartige Laute von sich.

Leider war das Wochenende musikalisch gesehen aber nicht der Börner. Umso mehr wurde am späteren Abend die hauseigene Bar überrannt und unsere eigenen Barkeeper waren ziemlich im “Seich“. Sie bekamen aber kurz nach Mitternacht eine Verschnaufpause. Denn dann servierte das Posaunenregister, welches für die Verpflegung zuständig war, einen Mitternachts-Snack, in Form von “Chiliwörschtli ond Brot“. Es wurde fleissig zugegriffen. Vielleicht weil es zum Abendessen zu wenig Schnitzel gab?

Am Sonntagmorgen schmerzen uns unsere Bauchmuskeln vom vielen Lachen immer noch und wir hatten deshalb keine Lust, das Haus zu putzen. Also kratzten wir kurzerhand das Geld zusammen um das Haus reinigen  zu lassen. PS: Die Unterkunft wurde später abgerissen.

 

Nach dem Neujahr startete die Vorfasnacht. Eingewärmt haben wir uns in Dagmersellen am Bisserball. Das erste Mal Vollgas gaben wir am Guuggertreff in Willisau. Da kuschelte sich eine Moossine zur späten Stunde an ihren Moossi und schlief im Stehen an seiner Brust ein.

Weiter ging es mit unserem Moossiball. Grandios war einmal mehr unsere Dorfwerbung, die viel Positives zu Reden gab. Auch dieses Jahr war die Dorfbevölkerung, an unserem Maskenball, sehr gut vertreten. Ohne sie würde in jeder Hinsicht viel Fehlen.

Auf unser Mossiball folgte am Freitag die Mega Fasnachtsparty in Zell. Da lernte Reto die Kollegin der Bernhardiner kennen. Man munkelt, dass sie keine Freunde wurden. Am Samstag spielten wir in Mauensee. Der Auftritt war…. Ja, das Fest war super! So toll, dass sogar einige den Car um eine Minute verpasst hatten. Einer von ihnen hat eine Tochter zuhause. Er vermisste sie anscheinend so fest, dass er schnurstracks in ein Taxi sprang und sehr wahrscheinlich noch vor dem Car zuhause war.
Am Pflotschmusball gingen einige früh nach Hause und einige haben den besten Zeitpunkt verpasst, um nach Hause zu gehen.
Am Tag darauf zeigten wir unsere musikalische und gesellschaftliche Klasse bei unseren Nachbarn am Latärnenball. Wir waren kaum da angekommen, war der Abend oder besser gesagt die Nacht, schon vorbei. Vorbei war somit auch die Vorfasnacht.

 

Am Mittwoch vor dem SchmuDo traf man uns in Nottwil. Sehr präsent waren wir vor der Aussenbühne, als die Grunzer nach dem Brand der Koller-Halle, mit sehr reduzierter Truppe, spielen musste.

Von Nottwil fuhren wir direkt nach Wauwil an die Tagwache. Nach dem Urknall und dem Ständli gab es eine feine Mehlsuppe im Cafi. Die Ständli am Nachmittag meisterten wir tadellos. Als es dunkel wurde, zog es uns nach Nebikon an den Flohguuggerball. Viele waren etwas nervös, denn wir spielten zum ersten Mal den “Schötzer“ zusammen mit den Latärnenguugger auf einer Bühne! Unser Auftritt war der Hammer. Er brauchte jedoch so viel Energie, dass danach einzelne so durstig waren, dass sie das gesegnete Wasser gleich Flaschenweise tranken. Andere liefen verstört durch die Halle, verpassten den Car oder verloren sogar ihr Handy.

Nach dem Abend, der vielen alles abverlangte, gingen wir es am Freitag vorerst gemütlicher an. Die Kinderfasnacht mit dem Kinderumzug stand auf dem Programm. Nach der Konfettischlacht merkte man, dass die Moosschränzerinnen und Moosschränzer ihre Batterien wieder vollgeladen hatten. So konnte der legendäre Sängerball beginnen. Zur späten Stunde gab Erika Arnold ihr letztes Lied zum Besten. Was war es wohl? Genau,“ Schneewiisi Chräie“.

Langsam etwas müde, nahmen wir nach dem Ständli beim Denner, am Umzug in Dagmersellen teil. Um 21.00 Uhr bebte die Kreuzmatthalle. Denn wir Moossis stampften auf die Bühne. Nach dem super Auftritt zog es viele schon ins Bett. Doch es gab auch verrückte, die es erst auf den ersten Zug, Richtung Wauwil, nach Hause schafften.

Das Wetter am Umzug in Altishofen war nicht erste Klasse. Doch wir machten das Beste daraus. Der Auftritt auf dem Löwenplatz war zum Vergessen. Also sollte der zweite gemeinsame Auftritt mit den Schötzern das Highlight werden. Doch leider wurde es nur noch schlimmer.

 

Vor dem Umzug in Malters wartete noch ein Ständli bei der Praxis Dr. Klein auf uns. Zum Glück fuhren wir gestärkt nach Malters. Denn der böhenartige Wind machte sich bemerkbar. Nach dem Umzug nahmen wir ein tolles Nachtessen zu uns. Doch ich glaube, uns wurde Schlafmittel ins Essen gestreut. Denn um den obligaten Pott zu vernichten, waren viele zu müde.

Nach den schlechten Wettervorhersagen verlegten wir das Fasnachtsfeuer in die MZH. Improvisation und Teamwork waren gefragt. Gut vorbereitet wollten wir um 19.00 Uhr mit dem Einzug starten. Doch es war wettermässig einfach undenkbar. Also improvisierten wir erneut und organisierten die Auftrittszeiten ein wenig anders. Im Endeffekt war es ein gelungenes aber  spezielles Fasnachtsfeuer.

 

Unseren Abschluss machten wir am Samstag, nach der Fasnacht, mit einem Essen im Varatans. Anschliessend warfen wir im Bowling-Center die Kugeln über die Bahnen.

 

Zum Schluss möchte ich mich bei euch Mitgliederen für den guten Zusammenhalt im Verein bedanken. Denn ohne dies  wäre ein solcher Anlass, wie z.B. das Fasnachtsfeuer, ins Wasser gefallen.

Ich freue mich riesig auf das Jubiläumsjahr und sage nur noch: Weiter so!

 

Euer Präsi

Pascal Schuler

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