Rückblick Fasnacht 2011

Jahresbericht anlässlich der Generalversammlung vom 29. April 2011

Samstag 14. August  2010, Hochzeit Max Frisch geduscht trafen sich die meisten Moosis bei der  Bushaltestelle Heitere. Von da aus ging es zur Kirche in Ettiswil, wo das  wunderschöne Brautpaar sich präsentierte. Anschliessend gab es ein Apero im  Schloss Wiher. Da wir bereits um 20.00 Uhr am Openair Heitere wieder einen  Auftritt hatten, ging es wieder mit unserem Privat Chauffeur Richtung Heitere.

Samstag 04. September  2011, Santerbergcup       Tja Sperrwerfen ist nicht jedermanns Sache. Die Moosis  hätten gewonnen, aber da der Turnverein den Pokal niemandem schenken wollte,  hatten sie eine eigene Mannschaft gestellt mit den besten und auserwählten Athleten.  Dabei sein ist alles…!

Samstag 04. Dezember  2011, Chlaushöck       Nach der Probe trafen sich die Moosis in der Raclettstube,  welche vom Vorstand wunderschön dekoriert wurde. Mägi und Thömi verwöhnten uns  mit einem wunderbaren Haxen- Menü (Danke). Nachdem Samichlaus und Schmutzli den  Moosis mahnende Worte gewidmet haben, stürzten sich die einen in die Flup- Cup  Weltmeisterschaft. Als die „Hopfechlopfers“ den Weltmeistertitel im Sack  hatten, bewies Mägi seine Kunstturnerischen Fähigkeiten und wie man na… schwingt.       („Es esch so zemlech usg….)!!

08./09. Januar  Probeweekend       Wir wurden sehr herzlich vom Hauswart im Rothornblick  (Flühli) begrüsst. Er konnte sich sogar an den einen oder anderen von uns  erinnern. Damit sich jeder wie zu Hause fühlte, wurde ein Männerzimmer  eingerichtet mit Liebes Romanen zum lesen und   Coretto- Crappa. Nach einem guten Essen, vom Posaunen- Register  zubereitet, wurde die Taufe durchgeführt. Die Hamburger mussten verschiedene  Lebensmittel im Dorf auftreiben, unter anderem auch Eier. Als die Hamburger auf  die gute Idee kamen sie könnten nach der Taufe noch einmal ins Dorf, wurde  leider einem Schwein den Bauch aufgeschlitzt. Nun konnten wir dem lieben Abwart  nicht mehr das Gefühl geben das wir uns geändert haben. Nach diesem  missglückten und nicht gerade Vorbildhaftem Abend, waren alle sehr erstaunt als  der Abwart am Schluss zu uns sagte: „Es wär schön wenn er nächsts Johr weder im  Rothornblick üches Weekend döre füered.

Samstag 15. Januar  2011 Dorfgugger Chnuntu       Nun ist es soweit. Mit vollem Stolz, fahren die Moosis mit  ihrem Instrumenten Anhänger an den ersten Auftritt. Trotz einem gut  verschliessbaren Anhänger und vielem Sicherheitspersonal, wurde den Moosis  bereits schon  nach dem Monsterkonzert 2  Trompeten gestohlen. Danke im Anhängerkomitee       We love you Erika Arnorld

Donnerstag 20. Januar  2011, Ständli St. Wendelin       40. Geburtstag von Varathan. Vielen Dank Varathan für deine  Unterstützung.

Samstag 22. Januar  2011 Hürntalschränzer Uffikon Am Samstag 22. Januar 2011 treiben wir in Uffikon wieder  einmal ein bisschen  ####ZENSUR#### besuchten. Nach dem schönen  Schnitzelliegen, gingen dann die einen oder anderen nach Hause, welche auf dem  Heimweg von ca. 5 Monstern in einem Auto überholt wurden.

Samstag 29. Januar  2011 mega Fasnachtsparty Zell   Das schönste an diesem Abend war, dass die neuen Vorstands  Mitglieder die Sympathie für sich gewinnen wollten, in dem sie Bier um Bier  offeriert haben. Es wird gemunkelt, dass sie an diesem Heineken Stand einen  6-stelligen Betrag liegen gelassen haben. Danke Vorstand

Samstag 05. Februar  2011 Wegeregoosler Nebikon   Damit wir am Samstag sicher einen guten Platz hatten, waren  die Moosis natürlich bereits schon am Freitag mit den Zelten vor dem Eingang  und warteten gespannt, bis die Tür aufging. Endlich war es soweit. Sir Colin –  Show war vorbei und wir konnten nach Hause gehen.

11./12. Februar 2011 „Möösiball“ Der „Möösiball“ war ein Total, absolut, hammermässigen und Rekord  verdächtigten Maskenball   Dank guter und creativer Werbung und einen Top organisierten  „Möösiball“, konnten wir einen Eintrittsrekord feiern. Auch dank der  Sicherheits- Unterstützung, welche wir von den Gästen hatten und somit in der  Bühnenbar für Ordnung sorgten, verlief das Fest ohne grosse Komplikationen. ####ZENSUR####. Nach einem super  gelungen Fest, durften wir am Sonntag noch alles aufräumen. Vielen Dank an das  Ok.

Samstag 19. Februar  2011, Insalifääger Mauensee   Wie das so ist, nach einem Wochenende ohne Bier und Schnaps  warteten alle sehnsüchtig auf das Wochenende in Mauensee, wo der Alkohol zu  genügend vorhanden war. Dem entsprechend waren dann auch unsere 2 Auftritte in  Mauensee. Doch nicht zu vergessen ist, der Dank nach dem Auftritt, welcher für  Max und Egli bestimmt war. Somit noch einmal ein herzliches Dankeschön für euer  Durchhaltevermögen und das Herzblut, welches ihr Jahrzehntelang in den Verein  Moosschränzer gesteckt habt.

Sonntag 20. Februar  2011 Dorffasnacht Ebersecken   Die einen haben das Bett nicht gefunden und haben somit im  Millefeuille für einen guten Umsatz gesorgt. Alle waren Top Motiviert und  freuten sich an der Kinderfasnacht in Ebersecken dabei zu sein.

Freitag 25. Februar  2011 Wegerepflotscher Wikon   Die Stimmung war ziemlich angespannt, als wir sahen, dass  wir vor einem Millionen- Publikum spielen durften. Vielen Dank, dass noch 10 Moosis  bis am Schluss durchgehalten haben, ansonsten wäre Urs K. wahrscheinlich selber  mit dem Car nach Hause gefahren

Samstag 26. Februar  2011 Latärneguugger Schötz   Endlich ist es so weit. Mit Tatkräftiger Unterstützung vom  Migros Kurt, fuhren wir nach Schötz. Das Ziel besteht darin, dass man nach  Schötz noch die Städlifasnacht unterstützt. Traurigerweise hat es nur einer  geschafft. Ein herzliches Dankeschön an Luki D., dass du die Moosis in Willisau  vertreten hast.

Fasnacht 2011

Mittwoch 2. März 2011  Schlossrugger Altishofen   Judihui. Es ist so weit. Nach einer sehr langen Vorfasnacht,  starteten wir die Fasnacht 2011 in Altishofen. Vielleicht weiss ja jemand von  euch was da noch passiert ist.???

Schmudo   Wie immer waren alle hell begeistert zur Allmend hoch zu  laufen, um dort mit dem Urknall die Fasnacht 2011 einzuläuten. Den Moosis  gefällt es auf der Allmend so gut, dass der Vorstand die Moosschränzer  regelrecht nach Hause schicken musste, damit sie aufräumen konnten.   Am Nachmittag spielten wir beim St. Anton, den Gemeinden, beim  Dorfladen  und bei der Gräni Metzg je ein  Ständli.   Nach einer guten fleischigen Stärkung, fuhren wir mit dem  Car nach Nebikon an den Flohguugerball. Nachdem der Schlecktiger bereits schon  alle männlichen Lippen kennen gelernt hat   oder (M:P alias Kojak) allen weiblichen Wesen seine Tänze vorgeführt  hat, durften die meisten Moosis mit dem Car nach Hause fahren. Obwohl sich  einige ####ZENSUR#### Rinder vor dem Car noch bemerkbar machten, drückt Urs K. auf  das Gaspedal. Sorry Beni und Tobi.

Freitag 04. März  2011, Kinderfasnacht   Nach einem strengen Schmudo, sind Alle wieder ausgeschlafen  und fit wie ein… Um 15.00 Uhr startetet der grosse Umzug durch Wauwil/  Egolzwil mit insgesamt 3 Fasnachtswagen und einer Guggenmusik.  Nach einem super gestalteten Kinderprogramm,  konnten wir uns in der Ba r####ZENSUR####! Danke dem  Kinderfasnachtskomitee

Samstag 05. März  Dagmersellen   Was für ein Tag. Die Sonne scheint in ihrer voller Pracht,  als die Moosis mit ihren tollen Kleidern und dem super Fasnachtswagen von  tobenden Zuschauern begrüsst wurden. Nachdem Umzug gab es endlich wieder einmal  Fleischkäse. Doch leider hatte der Vorstand keine Zeit zum Fleischkäse essen,  da er bereits schon am Präsi apero erwartet wurde (super gseh).

Sonntag 06. März 2011  Altishofen   Auch heute wieder purer Sonnenschein mit vielen Gästen und  tosendem Applaus als wir Moosis anführend von unserem creativen Wagen  erschienen. Für die einen wurde zuviel Tee ausgeschenkt, was den Auftritt für  diejenigen etwas schwieriger machte. Danke im Kleider-, Schmink- und  Maskenkomitee für das Kreative Kostüm.

Montag 07. März 2011  Malters   Was wäre der Motterie- Umzug ohne Grüner Wodka und ohne  unsere Stammbar. Oder anders gefragt, was würde der Abend für ein Ende nehmen,  wenn der Car nicht um 01.00 Uhr nach Hause fährt?

Dienstag 08. März  2011, Fasnachtsfeuer   Der Ernst der Lage ist Allen ins Gesicht geschrieben. Nun  heisst es wieder arbeiten ####ZENSUR####. Da das OK mit einem riesigen  Volksaufmarsch rechnete, wird ein 2. Zelt gestellt. Der Verkehr in der  Bahnhofstrasse wurde umgeleitet, wegen dem Knütschi- Kaffee. Danke im  Fasnachtfüür OK.

Samstag 12. März  2011, Instrumente putzen   Traurig aber war, die Fasnacht ist zu Ende. Spielerisch  durften wir die Instrumente putzen. Am Abend trösteten sich die Moosis mit  einem guten Essen und erinnern sich an die vergangenen 2 Monate. Danke den  Registerchefs

Oliver Amrein

Rückblick Fasnacht 2009

Jahresbericht anlässlich der Generalversammlung vom 24. April 2009

Der erste Moossi Pokerabend  fand am 25. April des letzten Jahres im Rest. St. Anton statt. Während der  Sommerpause wurde fleissig geübt, damit auch jeder Moossi in der Fasnacht die  Kunst des „all in“ Gehens beherrsche. Aus diesem Grund besuchte der Vorstand  eine internationale Weiterbildung im Pokerspielen in München. Die Seminare  waren derart anspruchsvoll, dass Verwechslungen der Hotelzimmer schon mal  vorkommen konnten. In den spielfreien Tagen wurde bei Sigi und Seppi fleissig  die Bäumli gestellt. Bei Seppi durften wir zudem am Hochzeitsfest teilnehmen.  Nochmals vielen Dank für diesen tollen Tag.

Der zweite offizielle  Pokerabend fand am 05. September im Wändu statt.

Die erste Probe fand dann am  04. Oktober statt. Einige Pokerspieler waren an diesem Abend äusserst nervös.  Vielleicht aus Angst vor der ersten Probe oder aus Ungewissheit des  bevorstehenden Klamottenhöck in Altishofen unter dem Motto O’zapft is!       Einige Wochen später beehrte  der Samichlous unsere Pokerrunde und brachte einige interessante, teilweise  auch peinliche Details des vergangenen Vereinsjahres zu Tage. Zudem konnte er  Gast beim ersten offiziell inoffiziellen Chnötschi Kafichocher Stevau Stevau  Stevau Casting dabei sein.

Nach einer intensiven  Probezeit im alten Jahr holten wir in Lungern unseren musikalischen  Feinschliff. Auffallend war, dass in diesem Jahr ein Bruchteil der üblichen  Menge an Bier vernichtet wurde. Könnte es sein, dass die Korbballer am  Samstagnachmittag ihre Meisterschaftsrunde in Luzern bestritten?       Eine weitere Hauptrolle am  Weekend spielten unsere Hamburger, welche sich nebst modischer Aufmachung, in  der Kunst des Eiertanzes beweisen mussten. Wie üblich fand nach den  anstrengenden Proben, das weit aus härtere Fasnachtstraining im Brünig Pub  statt.

Voller Zuversicht und  Vorfreude steuerten wir unserem ersten Auftritt in Sins entgegen. Durch ein  kleines, aber folgenschweres Missverständnis mit anschliessendem beinahe  Herzinfarkt des Präsis, diversen Morddrohungen und massiven Ausschreitung,  welche erst durch unverhältnismässige Polizeigewalt eingedämmt werden konnten,  fand der erste Auftritt eine Woche später in Entlebuch statt. Man hörte sagen,  dass in Entlebuch zum letzten Mal der Tee mit Beuteli ausgeschenkt wurde. Die  Gründe sind schleierhaft.       Motiviert durch die  Anwesenheit von über 100 Frauen, spielten wir am folgenden Samstag im Zentrum Linde  bei der FrauenGV. Anschliessend gingen wir bei den Hürntis ‚all in’. Die Messlatte für den  Moosi-Ball wurde in diesem Jahr noch höher als der Mast der legendären „Bläck  Pöörl“ gesetzt. Sie wurde übersprungen…es war eine intensive Woche. Die  Croupiers mischten die Karten, der Whisky wurde bereit gestellt und die  Zigarren ausgepackt. Die Massen der Pokerspieler kamen und verloren an unserem  Turnier ihr letztes Hemd. An dieser Stelle dem Ok und allen Moossis ein  herzliches Dankeschön für die top organisierte Pokerrunde am Moossi Ball.

Gespannt, ob das Datum auch  das Richtige sei, machten wir uns auf den Weg nach Sins. Nach vielen  unbedeutenden Kontakten mit dem anderen Geschlecht, gelang es einem Moossi die  Aufmerksamkeit einer speziellen Dame zu gewinnen. Es sollte der Beginn einer  wunderbaren Beziehung mit ihrem Höhepunkt in Schötz werden. Doch eins nach dem  anderen. Es folgte die Fasnachtseröffnung in Malters mit zwei Aussenauftritten  und einer Welle von KO-Tropfen-Simulanten bei den Malteser. Am folgende Freitag  durften wir mal wieder die Pflotscher in Wikon beehren. Dass wir nach dem  Auftritt Spalier gestanden sind, hiess nicht dass Bääni und Sibylle heiraten  werden, sondern dass unser Vize-Tambi Müller Rafi einen super ersten Auftritt  hingelegt hatte.

Am Valentinstag war es in  Schötz soweit. Aus einer losen, unbedeutenden Affäre wurde echte Liebe. Erika  Arnold hat im Festzelt gefunden, was sie solange gesucht hatte. Einen Moossi  oder waren es zwei oder drei oder sogar alle?

Nachdem der letzte Kater von  Schötz und der Städtlifasnacht vertrieben war. Konnte es am Mittwoch so richtig  los gehen. Wir starteten unsere Fasnacht mit einem Apéro, gesponsert durch  unseren Jubilar Luigi und meiner Wenigkeit. Im Anschluss ging es mit dem Car  nach Altishofen, wo wir mit einem super Auftritt die kommenden närrischen Tage  in Angriff nahmen. Nach einer anstrengenden Nacht fanden sich in diesem Jahr  fast alle Spieler am Schmudo Morgen auf der Allmend ein, um bei Mehlsuppe,  einer Cervelat und Tee, Egolzwil mit schrägen Tönen und Bollerschüssen zu  beglücken. Am Nachmittag musizierten wir zuerst in Wauwil/Egolzwil an der  Ständlitour, bevor es  uns nach Oberkirch  zog. Ein toller Auftritt rundete den Start in die Fasnacht ehrenvoll ab.

Am Freitag stand der  Nachwuchs im Mittelpunkt. Angeführt durch die Ruuggi-Zunft-Revival Kavallerie  marschierten wir durch Wauwil und Egolzwil. Durch eine äusserst nebulöse Phase  des Übermuts unseres Tambis, verdoppelten wir unser musikalisches  Umzugsrepetoire auf einen Schlag. Sehr zur Freude der Zuschauer aller Grössen.  Nach einer lustigen Kinderfasnacht und einem gemütlichen Sängerball konnten am  nächsten Morgen einige Moossis beim Hausfrauenapéro als Dekoration im Mille  Feuille gebucht werden.       Das Weekend der Umzüge stand  an. Mit unseren schönen Grinden und dem abwechslungsreichen musikalischen  Repertoire, konnten wir in Dagmersellen und Altshofen überzeugen. Nach dem  Umzug in Dagmersellen mussten wir mit erschrecken feststellen, dass der  Fleischkäse abgeschaffft wurde. Dies wurde am Präsi/Tambi Apéro aufgenommen und  intensivst diskutiert. Vom Umzug bis zum Auftritt floss viel Wasser die  Klosschüssel hinunter. Auch bei einem Sousi floss es mächtig, sehr zur Freude  des Kassiers. Hmmm!?       Nach dem Umzug in Altishofen  und dem Auftritt in der Langhalle konnte der restliche Abend unbeschwert in  Angriff genommen werden. Mit unterschiedlichem Ausgang, Zustand, Heimkehr,  Aufwachphase und Ort.       Nach einer Stärkung bei der  Praxis Dr. Klein ging es Güdismontag mit dem Car nach Malters, wo uns ein  wunderbarer Umzug erwartete. Leider zogen wir bei der Verpflegung die  schlechteren Karten als im Vorjahr. Trotz dieses Umstandes harrten einige  Moossi extrem lange in der Verpflegungsbeiz aus. Ob es an der Bedienung gelegen  ist?       Nach der wohlbehüteten  Ankunft in Egolzwil, wollte ein äusserst übermütiger Moossi(Name der Radaktion  bekannt) das Fasnachtsfeuer im Alleingang aufstellen. Dass aber das Holz der  Eingangstüre zum Rümli aufgrund bestehenden Brandschutzverordnungen nicht  verbrannt werden darf, ist ihm erst nach vollendeter Arbeit aufgefallen.       Die Fasnacht hatte seine  Spuren hinterlassen. Ersatzgeschwächt nahmen wir am letzten Fasnachtstag das  Feuer in Angriff. Diesmal ohne Polizeieinsatz und fast ohne Abschlepper.       Das Feuer, die Guuggen,  Tapis Rouge, die Geugler und die Dorfbevölkerung trugen zu einem  stimmungsvollen Abschied einer schönen Fasnacht bei. Auch wir Moossis genossen  die letzten Stunden der Fasnacht mit den Erkenntnissen, dass die Heizung von  Heimi nach wie vor ein Glückspiel darstellt und dass unser Repetoire nicht für  Zugaben ausgelegt ist.

Leider hatte uns am  kommenden Samstag immer noch ein lästiges, äusserst hartnäckiges Grüpi fest im  Griff. So nahmen nur 19 Freunde des amerikanischen Kartenspiels die Reise nach  Engelberg in Angriff. Mit viel Sonne, Schnee, Schlitteln, Fondue-Essen und  Yucatan wurde die tolle Fasnacht 2009 endgültig verabschiedet. Getreu dem Motto  dieses Tages: Grind abe und schlettle.

An dieser Stelle danke ich  allen, die in irgendeiner Form für das Gelingen dieser Aussergewöhnlichen  Fasnacht beigetragen haben.

 

Max Gräni

Jahresbericht anlässlich der Generalversammlung vom 25. April 2008

Am 27. April des letzten Jahres schmiedeten wir in der Raclettstube in Egolzwil die Waffen, organisierten den Proviant, heuerten die neue Mannschaft an und schruppten das Deck unserer „Bläck Pöörl“. Wir scheuten keinen Aufwand, um an der kommenden Fasnacht im luzerner Hinterland möglichst viel Angst und Schrecken verbreiten zu können.

Um in der segelfreien Zeit die eigenen Fitness nicht zu vernachlässigen nahmen wir zur körperlichen Züchtigung am Dorfturnier in Wauwil teil. Diese Fitnesslektion war bitter nötig kann ich euch sagen. Für die Treffsicherheit im Kampf, organisierte die Feldschützengesellschaft Egolzwil im letzten Jahr wieder das Herbstschiessen an dem wir selbstverständlich teilnahmen.

Körperliche Ertüchtigung und der Umgang mit der Waffe sind ein Aspekt um erfolgreich Brandschatzen zu können. Ein weiterer ebenso wichtiger Punkt für ein gutes Gelingen ist die Kameradschaft. Aus diesem Grund zog es uns am ersten Septemberwochenende nach Davos, ins schöne Bündnerland. Wir hatten ein vielfältiges Programm mit Zugfahren, Bierdegustation, Besichtigung der Schatzalp, ein feines Abendessen und für alle die bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht genug hatten, Ausgang in Davos…Es sollte für einige eine laaange Nacht werden. Am nächsten morgen machten wir uns gestärkt durch eine feines Morgenessen in der Lengmatte, auf den abenteurlichen Weg ins Sertigtal. Oben angekommen wurden die Zweiräder gesattelt und es folgte eine rasante Fahrt zurück nach Davos. Ein super Wochenende, bei welchem sich eindrücklich zeigte wer das Zeugs für einen richtigen Pirat hatte und wer nicht. An alle, welche am Samstag versuchten das Schiff zu kentern, ihr habt es nicht geschafft.

Nach der Herbstversammlung am 07.09.2007 bei welcher die Aufgabenverteilung des Kaptäns, des Steuermannes und des ersten Kannoniers, sowie jene der Mannschaft durchgeführt wurde, starteten wir mit der ersten Probe am 29.09.2007 ins kommende Abenteuer. Einen ausführlichen Bericht des Tambourmajors werde ich euch im Anschluss geben.

Die Schlömpf von Reiden organisierten am 20. Oktober unter dem Motto: „Wo Männer noch Männer sind und Frauen nur Gäste“ den Klamottenhöck. Ein gelungener Anlass mit ausgefallenen Verkleidungen und guter Unterhaltung. Für uns ein idealer Zeitpunkt die „Bläck Pöörl“ mit Proviant in Form von schwarzem Feurwasser aufzufüllen.

Am 1. Dezember fand im Proberüümli unser Chlaushöck statt. Da einige Mitglieder noch Leichen von der letzten Fasnacht in ihrem Keller vergraben hatten, musste ein radikaler Kampf-Samichlaus organisiert werden, welcher schamlos alle Geheimnisse zu Tage förderte. Vom Diebstahl heiliger Feuerwasser Flaschen bis zum Aufdecken der Verantwortlichen der globalen Klimaerwärmung war alles dabei.

Entgegen der Tradition fand das Probeweekend nicht mehr im Dezember, sondern am ersten Januarwochenende statt. Nach anfänglicher Skepsis bezüglich des bevorstehenden Maskenballs, war das Probeweekend in allen Bereichen ein voller Erfolg. Musikalisch konnte der nötige Feinschliff, trotz harzendem Probebesuch im alten Jahr erreicht werden. Das Abendprogramm war unterhaltsam und das Nachtessen von den Trompetlis erste Sahne.

Mit hohen Erwartungen, der Ungewissheit über den Erfolg und eine kurzfristig auferlegte Prüfung der eidgenössischen Alkoholverwaltung, nahmen wir am kommenden Wochenende den Moossi-Ball in Angriff. Durch die perfekt geleistete Arbeit des Ok’s, den super Maskenbällen in der Vergangenheit und dem unermüdlichen Einsatz der Moossis, konnten wir am Sonntag mit der Gewissheit in unsere Kojen steigen, dass wir einen bombastischen Maskenball über die Bühne gebracht haben. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle die an den Erfolg des Moossi-Balls geglaubt haben und für diesen Anlass bis an ihre Grenze gestossen sind.

In der kurzen Vorfasnacht waren wir ein erstes Mal in Sins, im schönen Aargau zu Gast. Ein erster Auftritt, welcher uns den Weg für die kommende Fasnacht weisen sollte. Unsere Vorbereitungen zeigten Früchte, es war ein gelungener erster Auftritt. Die anfängliche Nervosität wechselt bald in eine feuchtfröhlich, ausgelassene Feststimmung. Am darauffolgenden Abend waren wir in Mauensee. Zum Glück durften wir so früh spielen, denn bei einigen stand der Vorabend immer noch ins Gesicht geschrieben.

Das letzte Weekend vor der Fasnacht verbrachten wir am Freitag in Sursee bei den Diebetormtöibeler und am Samstag bei den Latärneguugger in Schötz. Wie in den letzten Jahren konnten einige Moossi nicht genug vom Festen kriegen und pilgerten am folgenden Sonntag nach durchzechter Nacht nach Willisau, um dort den letzten Saft aus der Zitrone zu pressen. Für die Jüngsten unter uns endete dieser Tag in wohlbehüteter Obhut seiner Eltern.

Am Mittwoch war es dann soweit. Wir starteten unsere Fasnacht mit einem Apéro, gesponsert durch unsere zahlreichen Jubilare. Im Anschluss ging es nach Altishofen, wo wir mit einem super Auftritt die kommenden närrischen Tage in Angriff nahmen. Nach einer anstrengenden Nacht fanden sich der grösste Teil von uns am Schudo Morgen auf der Allmend ein, um bei Mehlsuppe, einer Cervelat und Tee, Egolzwil mit schrägen Tönen zu beglücken. Bevor wir die Dorfbevölkerung von Egolzwil und Wauwil am Nachmittag mit unseren Ständlis beehrten, mussten zuerst das Pneuhüsli geentert und der St. Anton überfallen werden.

Am Freitag wagten wir ein erstes Mal die Kinderfasnacht in Zusammenarbeit mit dem Männerchor durchzuführen. Durch das neue Datum, einem vielseitigerem Programm und dem fliessenden Übergang in den Sängerball gestaltete sich die diesjährige Kinderfasnacht als Erfolg und wird wohl in Zukunft im selben Rahmen durchgeführt werden.

Unsere schönen Maschggeren hatten am Samstag Nachmitttag ihren grossen Auftritt in Dagmersellen. Ein schöner Umzug mit vielen Zuschauern und einem leckeren Fleischkäse zum Schluss. Am Abend durften wir relativ früh in der grossen Halle unsere Stücke zum Besten geben. Je länger die Fasnacht dauerte, desto besser wurden wir. Wie alle Jahre mussten einige schon bald nach dem Auftritt die Segel streichen. Die Strapazen der Fasnacht hatten ihre Spuren hinterlassen. Nicht für eine Handvoll Moossis, welche an diesem Abend mit einem leichtsinnigen Raub die Gesundheit des Präsis aufs Spiel gesetzt haben.

Am Sonntag durften wir nach dem Schminken am Fasnachtsgottesdienst teilnehmen. Im Anschluss waren wir von der Familie Kaufmann, Obermooss zu einem Geburtstagsständli eingeladen, bevor es schlussendlich nach Altishofen ging. Der Umzug war lang, die Stücke vielseitig und abwechslungsreich, die Schlagzeugsolos kurz und knackig. Böse Zungen behaupten wir hätten einen neuen Namen, Rhythmusschränzer. Schon kurz nach dem Umzug nahm das Leid des Präsis seinen Lauf. Hinterlistig wurde er von ihm vertrauten Latärneguugger gekidnappt. An einem Stuhl gefesselt musste er in der Braui für die Verfehlungen seiner Mitglieder bluten. Schnupfen, nochmals Schnupfen, Rum und Tee-exen waren die harmlosesten Strafen, welche sich die Schötzer für den Fahnenraub ausgedacht hatten.

Am Güdismontag konnten wir die Bemühungen unseren Maskenbaukunst wiedereinmal in der Luzerner Zeitung bestaunen. Voller Stolz und mit gestärktem Selbstvertrauen ging es nach Malters. Einer der härtesten Umzüge überhaupt. Die anschliessende Fasnacht im Dorf und viel Weisswein überwogen die getätigten Strapazen. Zudem erhielt an diesem Abend das Wort Woodtle eine total neue Bedeutung.

Wie im letzten Jahr widmeten wir uns am Güdisdienstag ganz dem Fasnachtsfeuer. Leider hatten wir in diesem Jahr das Glück und fasnachtsmuffige Anwohner nicht auf unserer Seite. So durften wir dreimal die Präsenz der Polizei geniessen und uns kurzfristig ein neues Konzept für das Feuer zurechtlegen. Obwohl wir an diesem Tag mit grossen Probleme zu kämpfen hatten, zeigte sich eindrücklich, dass wir in diesem Jahr mit Abstand eine der besten Fasnachten und einen super Zusammenhalt im Verein hatten. Hätten wir dies nicht gehabt wäre das Fasnachtsfeuer ein grosses Desaster worden.

Den entgültigen Schlussstrich der Fasnacht konnten wir am folgenden Samstag mit dem Abschlussessen im Wendelin und dem letzten Auftritt in Strengelbach ziehen.

An dieser Stelle danke ich allen, die in irgendeiner Form für das Gelingen dieser Aussergewöhnlichen Fasnacht beigetragen haben.

 

Max Gräni

Rückblick Fasnacht 2007

Unser Jubiläum begann am 28. April mit der Generalversammlung im Rest. Wendelin.

Die Fussballweltmeisterschaft war in vollem Gange, die Schweizer  durch ihr Zungenspiel schon ausgeschieden, als in Wauwil ebenfalls  Fussballgeschichte geschrieben wurde. Die Moossi haben das Fussballdorfturnier,  nach einer jahrelangen Durststrecke, in einem spannenden Finale gewonnen.  Nochmals herzliche Gratulation an alle Kämpfer.

 

Am 08. September starteten wir im Rest. Duc mit der  Herbstversammlung in die kommende Jubi Fasnacht. Wiederum bestand das Highlight  der Versammlung in der Vorstellung des neuen Kleides und Grindes, welche dieses  Jahr ausgesprochen schön und kreativ ausfielen.

Am 16.09.2006 hatten wir die erste Probe.

Die alljährliche Einstimmung für die neue Fasnacht fand in diesem  Jahr bei den Häppereschweller in Dagmersellen unter dem Motto Märlistond statt.  Leider waren die Häpperen bei der Unterhaltung nicht so kreativ wie die  Rickegrunzer vor einem Jahr. So blieb uns an diesem Klamottenhöck nichts anderes  übrig als das Angebot an der Bar ausgiebig zu testen.

Am ersten Dezemberwochenende stand das Probeweekend wieder vor der  Tür. Zum zweiten Mal in Lungern und zum ersten Mal mit einem Proberaum, der diesen  Namen auch verdient.  Wie in jedem Jahr stand der Probebetrieb an oberster Stelle und dies wurde von  Rafael auch konsequent durchgesetzt. Es folgten einige harte Stunden der Quälerei,  aber ohne Fleiss kein Preis.   Das Abendessen, welches durch die Posaunen organisiert wurde, war  ausserordentlich lecker. Das Abendprogramm gestaltete sich sehr musikalisch. Die  Neumitglieder organisierten einen unterhaltsamen Music Star Abend, welcher für  einige bis in die frühen Morgenstunden andauerte…

Unser erster Auftritt war am 06. Januar bei den Beerebiisser in  Dagmersellen. Naja, viel gibt es über diesen Abend nicht zu sagen. Zum Glück gibt  es Nebelmaschinen.

Mit sprühendem Optimismus nahmen wir den zweiten Auftritt am Freitag  12. Januar in Teret in Angriff. Leider war in der Kaffestube das Publikum nicht  so zahlreich erschienen, nichts desto Trotz war die musikalische Leistung im  Vergleich zu Dagmersellen um Längen besser. Es ging Aufwärts.  Gemütlich ging es am darauffolgenden Tag beim Ständli für unser Ehrenmitglied  und Sponsor Pneu-Hüsli Franz zu und her.

Bevor unser Maskenball auf dem Programm stand, musste nochmals so  richtig die Werbetrommel gerührt werden. Am besten geht dies bei den Hürntis in  Buchs mit ihrem Jubiläumsmaskenball am 20. Januar.   Damit die leckeren Älplermakkaronen so richtig mundeten war die Unterstützung  von viel Weisswein nötig. Dieser weisse Saft avancierte fort an mehr und mehr zum  Kultgetränk der kommenden Fasnacht.

Es war soweit. Am Wochenende vom 26./27. Januar durften wir unseren  30igsten Geburtstag im Zentrum Linde feiern. An dieser Stelle sei gesagt, dass dies  der beste Maskenball der Moossis seit vielen Jahren war. Ein grosses Dankeschön  an das gesamte OK- Komitee und jedes einzelne Mitglied, welches für das super  Gelingen des Maskenballs eingestanden hat.

Bis zur Fasnacht war es nicht mehr weit. Am Freitag 02. Februar waren  wir bei den Insalifääger Mauensee. Guter Freitagabend Maskenball mit viel…   Teilweise noch verkatert begaben wir uns am darauffolgenden Samstag nach  Ebersecken um an deren Jubiläum teilzunehmen. Zum Glück durften wir so früh  spielen. Dies eröffnete einigen die Möglichkeit, den Abend ausschliesslich und  ohne Unterbrüche dem anderen Geschlecht zu widmen.

Das kommende Wochenende stand im Zeichen der Städtlifasnacht  Willisau. Zuerst am Samstagabend das Warm-Up bei den Latärneguugger. Die  Instrumente einspielen und die Kehlen ölen, um dann am nächsten Tag dem Regen in  Willisau zu Trotzen.

Am Mittwoch war es dann soweit. Wir starteten unsere Fasnacht mit  einem Apéro, gesponsert durch unsere zahlreichen Jubilare. Mit dem Car ging es  dann nach Altishofen, wo wir mit einem super Auftritt die kommenden närrischen  Tage in Angriff nahmen. Um das Jubiläumsjahr würdig zu gestalten war unser  Auftrittsprogramm sehr gedrängt. Am frühen Morgen brachte uns der Car nach  Willisau, wo wir an einer enttäuschenden Tagwache mit fehlender Stimmung und wenig  Zuschauer teilnahmen. Ohne Unterbruch im Programm ging es zurück nach Wauwil für  die anstehende Kinderfasnacht am Nachmittag. Im Zeichen unseres 30igsten Geburis  studierten die kleinen Fasnächtler einen Tanz ein und konnten sich im Anschluss  an der traditionellen Konfettischlacht austoben. Da auch in diesem Jahr einige  Besucher mit dem Ablauf der Kinderfasnacht nicht zufrieden waren, müssen wir das  Konzept der Kinderfasnacht für die Zukunft überdenken.  Nach dem Nachtessen und einem Ständli im St. Anton zog es uns auch dieses Jahr  wieder nach Oberkirch. Das Fehlen von Pablo in Oberkirch hatte Spuren hinterlassen.  So war die Stimmung in diesem Jahr nicht mehr so ausgelassen wie vor einem Jahr.

Nach einigen Ständlis am Freitag Nachmittag, wurden wir durch den  Männerchor zum Nachtessen an ihrem Sängerball eingeladen. Wiederum ein toller  Abend unter Gleichgesinnten. Spiel und Spass war das Motto am Samstagmorgen in der  Gräni Metzg, wie niedlich. Dies war auch die Nacht in der der Begriff „La Palma“ eine  neue Dimension erhielt.  Unsere schönen Maschggeren hatten am Samstag Nachmitttag ihren grossen  Auftritt in Dagmersellen. Ein schöner Umzug mit vielen Zuschauern und einem  leckeren Fleischkäse zum Schluss. Nach einem kulinarischen Zwischenstopp in der  Büntmatt stand mit dem Auftritt im Dj Zelt in Dagmersellen der letzte Termin auf  dem Programm. Die Strapazen der Fasnacht hatten ihre Spuren hinterlassen. Eine  handvoll versuchten ihr Glück in Nebikon, ein Teil blieb in Dagmersellen und  wurden von durch die Gegend fliegende Hirschen gezeichnet. Die Mehrheit zog jedoch  das eigene Bett vor.

Am Sonntag Morgen bereicherten wir den Fasnachtsgottesdienst. Im  Anschluss an das Schminken standen die Vereinsfotos auf dem Programm.  Den Rest des Tages verbrachten wir in Altishofen mit dem Umzug und dem  folgenden Auftritt in der Turnhalle.

Güdismontag, mit dem Car nach Malters, ohne Kommentar. Da unser  Tambi und Tambi Stv. die Arbeit dem Vergnügen vorzogen, musste unser Pikett-Tambi  an die Säcke. An dieser Stelle nochmals ein riesen Kompliment und Dankeschön an  Tschitscho für die gelungenen Auftritte in Malters.

In diesem Jahr stand der Güdisdienstag ausschliesslich im Zeichen  des Mega Fasnachtsfeuers. Mit einer Verzögerung von einigen Minuten (Feuerchef  ohne Feuerzeug) wurde das Ende der Fasnacht durch den brennenden Böög  eingeleitete. Mit dem gemütliches Beisammensein um das ausklingende Feuer konnte  eine tolle Fasnacht verabschiedet werden.

An dieser Stelle möchte ich allen Danken die sich in irgendeiner  Weise an dieser tollen Fasnacht 2007 beteiligt haben.

Max Gräni

 

Rückblick Fasnacht 2006

Das 29igste Kapitel der Moosschränzer fand seinen Beginn am 22. April  2005 im Restaurant Duc.

Der Sommer 05 gestaltete sich im Vergleich zu anderen Jahren sehr  ruhig. Einzig zwei Anlässe seien an dieser Stelle zu erwähnen. Das Dorfturnier  in Wauwil, welches viel Schweiss kostete und noch mehr Standfestigkeit bei den  anschliessenden Match Analyse forderterte.  Der letztjährige Nationalfeiertag stand ganz im Zeichen des Spanferkels. Leider  nahms die Sau nicht so genau mit ihrer Hygiene und landete anstatt im Teller auf  dem Miststock.

 

Am 09. September starteten wir im Rest. St. Anton mit der  Herbstversammlung in die Fasnacht 06. Wiederum bestand das Highlight der  Versammlung in der Vorstellung des neuen Kleides und Grindes, welche dieses Jahr  ausgesprochen schön und kreativ ausfielen. Ein weiteres Novum war die Mottowahl  der Jubiläumsfasnacht 2006/2007 mit „30 Sompfgebiet“

Unser Rümli hat sein Probejahr in tadellosem Zustand überstanden und  war bereit für die erste Probe am 01. Oktober 2005.

Zur Einstimmung in die kommende Fasnacht organisierten die  Rickegrunzer aus Ebersecken am 22. Oktober den Klamottenhöck unter dem Motto  gstrandet. Die Ebersecker verstanden es ein tolles Fest auf die Beine zu stellen  garniert mit interessanten Wettkämpfen zwischendurch. An diesem Abend wurde auch  klar, dass die Lieblingsfrucht unseres Püssus die Banane ist.

Am ersten Dezemberwochenende stand das Probeweekend wieder vor der  Tür. Diesmal zog es uns an den Fuss des Brünigs nach Lungern.  Wie in jedem Jahr stand der Probebetrieb an oberster Stelle und dies wurde von  Rafael auch konsequent durchgesetzt. Es folgten einige harte Stunden der  Quälerei, aber ohne Fleiss kein Preis.   Das Abendessen, welches durch die Sousis und die Schnecke/Eber organisiert  wurde, war ausserordentlich lecker. Der Abend gestaltete sich durch mehr oder  weniger musikalische Einlagen der Neumitglieder und einem  Neumitglieder-Moossi-Schneemannbauen. Leider blieb uns der Besuch des echten  Samichlauses verwehrt, stattdessen schickte er seine Rentiere, die  Blues-Brothers.

Unser erster Auftritt war am 07. Januar beim PneuHüsli Franz. Ein  geselliger Abend mit der Erkenntnis, dass die Fasnacht nahe ist und die Qualität  des Spielens stetig zunehmen wird.

Die nächsten Station einer langen Vorfasnacht war der Auftritt am  Freitag 13. Januar in St. Erhard. Den darauffolgenden Freitag verbrachten wir bei  den Gleishüüler in Geuensee in Geuensee.  Am Freitag 27. Januar spielten wir zuerst für die Belegschaft der Strafanstalt  Wauwilermooss unter sehr frostigen Bedingungen. Anschliessend gings nach Buchs an  den Hürnti-Ball. Ein Tag später, am 28. Januar begann für die Moossi ein kleines  Abenteuer in Steinen, welches bis tief in die Fasnacht für ausreichend  Gesprächsstoff sorgen sollte. Ebenfalls in Steinen wurde das jetzt schon zum Kult  gewordene Lied „Mini Farb und dini“ durch unseren Star Schneckaphonisten ins  Programm aufgenommen.

Das Wochenende vom 03./04. Februar stand im Zeichen des  Moossi-Balles. Ein, trotz grosser Konkurrenz gelungener Anlass mit einer Top Band  und guter Stimmung. Dies dank der guten Organisation, Werbung und der  wunderschön Dekorierten Halle. Nochmals ein herzliches Dankeschön an das  Maskenball-OK.

Der Moossi-Ball war passé, wir konnten also unbeschwert Richtung  Fasnacht marschieren. Dies taten wir in Mauensee ausgiebig. Aber Vorsicht,  zusammen marschieren bedeutet nicht automatisch einen besseren Halt zu haben.

Das folgenden Wochenende verbrachten wir am Freitag bei den  Diebetormtöibeler in Sursee und am Samstag 18. Februar bei den Latäärneguugger in  Schötz. Ueber den Abend in Schötz könnte man ganze Romane schreiben. Auf jeden  Fall sollte man sich hüten dem Tambi einen Fotoapparat zu überlassen.

Am Mittwoch war es dann soweit. Wir starteten unsere Fasnacht mit  einem Apéro, gesponsert durch unsere zahlreichen Jubilare. Nach einem kurzen  Ständli vor dem Anfield zog es uns nach Altishofen.  Schmudo Morgen, 0500 Uhr, Wauwil, Tagwache. Mehr oder weniger motiviert  marschierten los, dabei stets die feine Mehlsuppe im Café Schneider vor Augen.  Der Höhepunkt des Schmudo war ganz klar die Kinderfasnacht am Nachmittag. Es  wurde auch dieses Jahr den Kindern ein abwechslungsreiches Show Programm geboten  mit der traditionellen Konfettischlacht am Schluss.   Nach dem Nachtessen und einem Ständli im St. Anton zog es uns auch dieses  Jahr wieder nach Oberkirch. Es hatte sich gelohnt. Super Auftritt und ein Paplo  Siggenthaler in Höchstform.

Nach einigen Ständlis am Freitag Nachmittag und dem Nachtessen in  der Gräni Metzg ging es traditionsgemäss nach Egolzwil an den Männerchorball.

Unsere schönen Maschggeren hatten am Samstag Nachmitttag ihren  grossen Auftritt in Dagmersellen. Ebenfalls am Sonntag in Altishofen, welches  aber mehr ein organiesiertes Chaos, denn ein Umzug war.   Nach dem Umzug in Dagmersellen waren wir zuerst in der Büntmatt und  anschliessen bei unserem Ehrenmitglied Hodel Röschu zu Gast, bevor es wieder nach  Dagmersellen für den letzten Auftritt des Abends ging.

Die zweite Hälfte der Fasnacht widmeten wir am Montag fast  ausschliesslich dem Fasnachtsfeuer. Nach chaotischen Zuständen beim Zeltbau  gelang es uns schlussendlich doch noch, vor dem Altmoossihöck alles  fertigzustellen. Unsere Mühen wurden belohnt. Dieser Abend sollte bei vielen  Alt- und Aktivmoossis noch lange in Erinnerung bleiben.  Da das Wetter am Dienstag nicht mitspielte mussten wir das 2. Berguuggen auf  nächstes Jahr verschieben. Dafür wurden wir aber mit einem köstlichen Risotto bei  der Champignonszucht Hirsbrunner verwöhnt.  Den Nachmittag verbrachten wir mit den letzten Arbeiten für das  Fasnachtsfeuer. Um 19 Uhr war es wieder soweit, der Böög der Fasnacht 2006 wurde  unter starken Westwinden entzündet. Die Stimmung im Zelt war wie gewohnt  ausgelassen und die Bar bis in die frühen Morgenstunden geöffnet. Das Perfekte  Rezept für einen würdigen Abschluss der Fasnacht 2006.

An dieser Stelle möchte ich allen Danken die sich in irgendeiner  Weise an dieser tollen Fasnacht 2006 beteiligt haben.

Max Gräni

 

Rückblick Fasnacht 2005

Am 23. April 2004 trafen wir uns für einmal im Restaurant Wendelin zur 28 igsten Generalversammlung.

Im Sommer 2004 war wieder einiges los. Anfangs Juli bewiesen einige  von uns ihr fussballerisches Können an den beiden Turnieren in Schötz und Wauwil.  Ein eher stressiges Wochenende erlebten wir am Kantonalen Schwingfest in Schenkon.  Für unsere Bemühungen wurden wir aber am Helferfest mit reichlich Speis und Trank  entlohnt.

Nach über zehn Jahren Probebetrieb in der Zivilschutzanlage Wauwil stand am  24. Juli die „Züglete“ nach Egolzwil auf dem Programm. An dieser Stelle nochmals  vielen Dank an alle die mitgeholfen haben ein derart tolles Probelokal zu  realisieren.    Das Sommergrillen hatte auch letzten Sommer seinen Fortbestand. Für einmal  zog es uns nicht in unbekannte Gebiete sondern in die neu errichtete  Fuchsentanzhütte im Egolzwiler Wald.  Wie schon vor zwei Jahren stand am 28. August das Dorffest wieder auf dem  Programm. Für uns hiess das, ein bisschen Aufstellen, ein bisschen Aufräumen und  ein bisschen lange sich die Zeit in der Bar vertreiben. Leider war die Beteiligung  nicht mehr so hoch wie vor zwei Jahren, was sich auch am tieferen Umsatz zeigte.  Nichts desto trotz war es ein gelungener Anlass.

Am 10. September starteten wir im Rest. Duc mit der Herbstversammlung  in die Fasnacht 05. Wiederum bestand das Highlight der Versammlung in der  Vorstellung des neuen Kleides und Grindes, welche dieses Jahr ausgesprochen schön  und kreativ ausfielen.

Die erste Probe fand am 25. September statt und unser neues  Probelokal bestand diese Feuertaufe ohne Mühe.

Auch dieses Jahr stand am ersten Dezemberwochenende das Probeweekend  vor der Tür. Wie im letzten Jahr zog es uns wieder ins schöne Entlebuch.   Da die Fasnacht kurz und intensiv werden sollte stand das Proben an oberster  Stelle und dies wurde von Rafael auch konsequent durchgesetzt. Der Abend startete  durch ein gelungenes Fondue, welches das Schlagregister zubereitete. Die  Neumitglieder mussten auch dieses Jahr durch die harte Prozedur der Taufe. Diese  füllte den ganzen Tag aus und bestand in einer Music Star würdigen Darbietung am  späteren Abend.

Unsere ersten beiden Auftritte fanden anlässlich des 40igsten  Geburtstag unseres Ehrenpräsidenten und dem Ständli bei Faz am 11. Dezember statt.  Das Probeweekend hatte seine Früchte getragen und lies auf mehr hoffen. Der  nächste Auftritt fand eine Woche später an der Vorfasnachtsparty im Anfield statt.  Viele Leute, gutes Fest und hätten wir Stille Nacht gespielt, wäre es niemanden  aufgefallen.

Ungewohnt früh stand dieses Jahr unser Maskenball auf dem Programm.  Am 07./08. Januar hiess es wieder für alle, arbeiten bis in die frühen  Morgenstunden. Trotz wenig Besuchern war die Stimmung gut. Dies auch dank der  guten Organisation und der wunderschönen Dekoration der Halle. Nochmals ein  herzliches Dankeschön an das Maskenball-OK.

Am darauffolgenden Wochenende waren wir bei den Dorfguugger  Chnutu/Teret zu Gast. Bis zu diesem Zeitpunkt war mir gar nicht bewusst, dass wir  einige Break-Dance Talente in unserem Verein haben. Nach einer langen Nacht zog  es uns am Sonntag nach Reiden an den Wegerenpflotscher Umzug.

Nach einem Jahr Pause fuhren wir am Samstag 22. Januar 05 wieder  einmal nach Mauensee. Das Konzept der Insalifääger war immer noch das selbe. Der  einzige Unterschied bestand darin, dass wir in der Halle spielen durften. Für  diesen Auftritt kommen mir nur zwei Wörter in den Sinn, absoluter Hammer.

Eine Woche später stimmten wir uns langsam aber sich in die Fasnacht  ein. Ein Auftritt folgte auf den anderen. Am Freitag spielten wir bei den  Wegerepflotscher in Wikon. Den Samstag Nachmittag verbrachten wir in Buchs und  Uffikon, von wo es dann nach Schötz an den Latärnenball ging. Dort durften wir in  der kleinen Halle spielen.

Am Mittwoch war es dann soweit. Wir starteten unsere Fasnacht mit  einem Apéro, bei dem zusätzlich Vertreter aus beiden Gemeinden anwesend waren.  Den Abend verbrachten wir in Altishofen, wo wir uns langsam an die frühe  Auftrittszeit gewöhnen.  Mit der Tagwache um 5 Uhr in der früh begann für uns die Fasnacht. Der  Höhepunkt des Schmudo war ganz klar die Kinderfasnacht am Nachmittag. Es wurde  auch dieses Jahr den Kindern ein abwechslungsreiches Show Programm geboten mit der  traditionellen Konfettischlacht am Schluss. Nach dem Ständli und einem Nachtessen  im St. Anton zog es uns nach Oberkirch an den Jubiläumsball der Sooregosler. Nach  einem harten Tag bewiesen wir während unserem letzten Auftritt um 0045 Uhr nach  wie vor grosses Durchhaltevermögen.

Nach einigen Ständlis am Freitag Nachmittag und dem Nachtessen in  der Gräni Metzg ging es wieder nach Egolzwil an den Männerchorball.

Damit unsere Maskenbastler nicht vergebens gearbeitet haben, durften  wir am Samstag und Sonntag an den beiden Umzügen in Dagmersellen und Altishofen  teilnehmen. Am Samstag Abend genossen wir ein feines Nachtessen in der Büntmatt  um anschliessend im Zelt des Häpperenballes nochmals alles zu geben.

Bei schönstem Sonnenschein am Montag Morgen starteten den zweiten  Teil der Fasnacht mit  einem tollen Pilzrisoto bei der Champignonszucht. Zum  Dessert gab es ein aller erstes Bärgguugge auf dem Santenberg.  Anschliessendbegaben wir uns wieder auf Ständlitour, welche bei Hubers ihren  würdigen Abschluss nahm.  Der Dienstag stand ganz im Zeichen des Fasnachtsfeuer. Das Arbeiten hatte sich  gelohnt. Dank gutem Wetter vieler Besucher und einer guten Stimmung bereiteten  wir mit dem Feuer der Fasnacht ein ehrenhaftes Ende.  Normalerweise ist an dieser Stelle der Jahresrückblick zu Ende. Da die  Aargauer die Fasnacht nicht erfunden haben und sich nicht an die Luzerner Daten  halten, waren wir am darauffolgenden Samstag in Strengelbach zu Gast. Leider viel  der Umzug sprichwörtlich ins Wasser. Mit Bier-Motivationsspritzen legten wir am  Abend dann einen top Auftritt hin. Dies war dann definitiv das Ende der Fasnacht  2005.

An dieser Stelle möchte ich allen Danken die sich an irgendeiner  Weise an dieser tollen Fasnacht 2005 beteiligt haben. Obwohl ich nicht an jedem  Anlass anwesend war, war es eine gelungene, wenn nicht sogar super Fasnacht 2005.

Max Gräni

 

Rückblick Fasnacht 2004

Mit der Generalversammlung am 25. April 2003 im Restaurant St. Anton  starteten wir mit neuen Statuten ins 27 igste Vereinsjahr.

Am 23. August 03 stand das Grillfest in der Ski Hütte Gschweich in  Schlierbach auf dem Programm. Es wurde etwa von 20 Moosschränzern besucht. Für das  leibliche Wohl war mehr als nur gesorgt. Es gab viel Knabbergebäck, ein  reichhaltiges Salat sowie Kuchenbuffet und Grillmeister Odi war wiedereinmal in  voller Aktion. Nur bei den Getränken verlief nicht alles so reibungslos.

Eigentlich gab es genug Bier für die Männer und noch mehr Wodka für die Frauen,  aber Wodka ohne Orangenjus ist halt nicht dasselbe wie mit. So musste Betzgi dran  glauben und innert kurzer Zeit war dieses Problem behoben…  Zusammenfassend war es ein gemütlicher Abend mit einigen Jassrunden, ein paar  heissen Diskussionen über die Frage nach dem Gewicht fliegender Tauben in einem  Lastwagenanhänger und dem einten oder anderen Kopfweh am nächsten Morgen…

Nach einem heissen Sommer trafen wir uns am 12. September 2003 im  Restaurant Duc zur Herbstversammlung. Highlight dieser Versammlung war die  Präsentation des Kleides und Grindes, welcher uns später in so manche Zeitung  bringen sollte.

Am 4 Oktober 03 starteten wir wieder mit dem Probebetrieb. Die  Beteiligung war dieses Vereinsjahr um einiges besser als noch ein Jahr zuvor.

Auch dieses Jahr stand am ersten Dezemberwochenende das Probeweekend  vor der Tür. Nach vielen Jahren im Berneroberland und zuletzt in Wauwil gingen wir  am 6. Dezember ins Entlebuch, genauer gesagt in das Lagerhaus Rothornblick in  Flühli.   Dort angekommen ging es schon los mit den Proben, es wurde viel geprobt.   Der Abend stand ganz im Zeichen der Neumitglieder. So wurde zum Beispiel der  Vorstand aufs gröbste geschlaucht, oder die Frauen lieferten sich ein Wettrasieren  gegen die Männer. Zum Schluss kriegten wir noch Besuch vom Samichlaus, welcher  einig pikante Details zu erzählen wusste.  Als nächstes Stand die Neumitgliedertaufe auf dem Programm, welche von den  letztjährigen Neumitglieder organisiert wurde. Sigi leitete gekonnt die Taufe  und liess sich spontan zu einem Brusthaar Vergleich mit Suser verleiten. Wer da  wohl gewonnen hat?

Unser erster Auftritt fand am 3. Januar 04 im Anfield Pup statt. Für  Bidli war dies eine spezielle Premiere. Er durfte erstmals einen Auftritt der  Moossis leiten, was ihm auch ganz gut gelungen ist.  Eine Woche später waren wir bei den Guuggichacheler Ettiswil zu Besuch. Es war  ein harter Samstag und trotz einiger Pessimisten stand der ganze Verein um viertel  nach eins auf der Bühne und konnte noch spielen, sogar sehr gut…   Am darauffolgenden Wochenende waren wir bei den Dorfguugger Chnutu/Teret zu  Gast. Es war ein amüsanter Abend, die Stimmung war gut und einige Moossis wurden  in Teret zu richtigen Meisterschützen.  Am 24. Januar waren wir bei unseren Nachbarn in Buchs zu Gast, wo nochmals so  richtig die Werbetrommel für unser Moossi Ball gerührt wurde.

Unser Moossi Ball am 30. / 31. Januar war auch dieses Jahr wieder  ein grosser Erfolg. Es war ein hartes Wochenende, aber die Erkenntnis, dass  anschliessend die Fasnacht in vollen Zügen genossen werden kann, trieb so manchen  zu Höchstleistungen an. An dieser Stelle möchte ich es mir nicht nehmen dem ganzen  Verein und speziell dem Maskenball OK für die geleistete Arbeit zu danken.

Bevor die Fasnacht so richtig losging besuchten wir am 7. Februar  zuerst Menznau und anschliessend Reiden. Irgendwie war an diesem Abend der Wurm  drin, es wollte einfach keine Stimmung unter den Moossis aufkommen, ob der  Vollmond daran Schuld war? Dies war auch der Grund, weshalb sich die Mehrheit nach  dem Auftritt aus dem Staub machten. Selber Schuld. Der Abend entwickelte sich noch  recht amüsant und endete mit einem klein wenig genervten Carchauffeur in Wauwil.

Am Freitag den 13. Februar waren wir bei den Wegerenpflotscher in  Reiden zu Gast. Tags darauf stand der Maskenball in Schötz auf dem Programm. Schötz  kurz zusammengefasst: Guter Auftritt, gute Stimmung, die letzten in der Halle und  feuchtfröhliches Ausklingen im Schlössli Pub.

Wie letztes Jahr starteten wir unsere Fasnachtswoche in Ettiswil und  begaben uns anschliessend nach Wauwil um im Dorf mit der Tagwache die Fasnacht 04  einzuläuten. Der Höhepunkt des Schmudo war ganz klar die Kinderfasnacht am  Nachmittag. Es wurde auch dieses Jahr den Kindern ein abwechslungsreiches Show  Programm geboten mit der traditionellen Konfettischlacht am Schluss. Was sich schon am Moossi Ball abgezeichnet hatte bestätigte sich erneut. Edi ist der Chef auf der Putzmaschine.

Am Freitag standen einige Ständli auf dem Programm und am Abend der  Männerchorball in Egolzwil. Das Wochenende stand ganz im Zeichen der beiden Umzüge  Dagmersellen und Altishofen. Mit unserem schönen Fasnachtswagen und den Grinden  hatten wir an beiden Tagen viele bewunderer. Das Resultat konnten wir Tags darauf  in der Luzerner Zeitung bewundern. Früh am Montag morgen ging es weiter mit  unserer Ständli Tour. Am Abend spielten wir noch in Nebikon. Wir hatten wohl einen  guten Auftritt aber mit einem Maskenball hatte dieser Anlass nichts mehr zu tun,  eigentlich Schade.

Nach einem feinen Pilzrisotto am Gudisdienstag Mittag begaben wir uns  in die Weiermatte. Dort stellten wir einerseits das Feuer auf und neu auch noch ein  Zelt.   Am Abend feierten wir die Premiere unseres Zeltes. Mit einigen technischen  Schwierigkeiten, welche wir aber im Verlauf des Abends in den Griff kriegten,  liessen wir die Fasnacht 04 gemütlich ausklingen.

Ich kann zusammenfassend sagen, dass es insgesamt eine tolle Fasnacht  04 war. Ein herzliches Dankeschön an alle, vor allem aber an den Vorstand für die  gute Zusammenarbeit und an diejenigen, welche in einer Kommission oder einem Ok  tätig waren. Ich wünsche allen einen tollen Sommer und freue mich jetzt schon auf  die Fasnacht 2005. Merci.

 

Rückblick Fasnacht 2003

Mit dem Motto „Nachtfieber“ wurde die diesjährig   Fasnacht in Angriff genommen. Kaum haben die schönsten Tagen des Jahres   angefangen, sind sie schon wieder vorbei

Der Startschuss zur Vorfasnacht fand am 11. Januar 2003 in   Pfaffnau statt. Es folgten erfolgreiche Auftritte in St. Erhard, Mauensee,   Buchs und Schötz.

 

Höhepunkt während der Vorfasnacht war wieder einmal   mehr unser Moossi-Ball. Die Vorbereitungen für das Fest liefen seit   längerer Zeit auf Hochtouren. Am Freitag fand die 5-Liber-Party mit   Barbetrieb in der Halle statt. Dort sorgten 2 DJ’s während des Abends   für gute Stimmung. Um 12.00 Uhr durften wir vor vielen Fans unser Bestes   geben. Am Samstag spielte die Band „?“ in der Halle. Die diversen   Bars sowie die Kaffestube fanden grossen Anklang. Das OK hat dank ausgezeichneter   Arbeit für einen reibungslosen Ablauf des Moossi-Balls gesorgt. Ihnen allen   nochmals ein ganz herzliches Dankeschön.

Am 26. Februar ging es dann richtig los. Um 19.30 besammelten   wir uns im Probelokal. Unsere Jubilaren spendeten auch dieses Jahr das   traditionelle Apéro. Es schmeckte ausgezeichnet und war ein wunderbarer   Auftakt. Nach durchzechter Nacht in Ettiswil starteten wir den Schmutzigen   Donnerstag um 05.00 Uhr in Egolzwil zur Tagwache. Nach einem Marsch von einer   Stunde genossen wir die wohlverdiente Mehlsuppe im Cafe Amrein. Am Nachmittag   stand die Kinderfasnacht auf dem Programm. Unsere Spezialistinnen Uschi und Renat   haben zusammen mit freiwilligen HelferInnen einen tollen Nachmittag organisiert.   Danke.

Der Donnerstagabend führte uns nach Dagmersellen an die   Daggu-Night. Langsam aber sicher sah man einige müde Gesichter, welche von   Schlafmangel gekennzeichnet waren.

Nach den Ständli in der Strafanstalt, beim Chäsi-Lade   Wauwil und in der Pizzeria Bahnhöfli durften wir am Freitag die   Bevölkerung von Wauwil und Egolzwil am Dörferball mit unserem Auftritt   begeistern. Samstag und Sonntag waren die Umzüge in Dagmersellen und   Altishofen angesagt.

Am Güdismontag und -dienstag waren wir in Wauwil/Egolzwil   auf Ständlitour. Den Abschluss der Fasnacht bildete auch dieses Jahr – wie   könnte es anders sein – unser beliebtes Fasnachtsfeuer. Der grosse   Aufmarsch der Bevölkerung hat uns sehr gefreut. Mit anschliessenden   Auftritten in den Beizen von Wauwil und Egolzwil ging für uns eine   rüüdig schöne Fasnacht zu Ende.

Was bleibt, sind viele schöne Momente an ein weiteres   Fasnachtsjahr. Ein ganz herzliches Dankeschön richten wir an dieser Stelle   an alle Moossis, OK’s, Komitees, Gönnerinnen und Gönner sowie alle   Fasnachtsfreunde, die uns in irgendeiner Weise unterstützt haben.

 

Jubiläums-Reise nach Lochmühle auf den Erlebnis-Bauernhof

Am 7. September 2002 trafen sich 24 Unternehmungslustige Moosschränzer   zur Jubiläums-Reise nach Eigeltingen (D) auf den Erlebnisbauernhof.

 

Nach der zweistündigen Carfahrt stärkten wir uns im Restaurant   mit einer kleinen Mahlzeit. Danach ging es in den Steinbruch. Die mutigen Moossis unter   uns wurden dabei getestet. Auf einer geknüpften Hängebrücke (Seilbrücke)   überquerten sie die 70 Meter breite Schlucht. Der nächste Test für   die Mutigen war die Seilbahn „Flying Fox“. Dabei ging es am Seil über   die Schlucht in rauschender Schussfahrt (Höhe 40m / Länge 350m). Da   sah man doch im einen oder andern ein paar Angst-Schweissperlen im Gesicht stehen!

Weiter ging es mit der Bauernhofolympiade. Beim Oldtimer-Traktorrennen   gab man sich alle Mühe, trotz schneller Fahrt doch noch die Glocke zu treffen.

Mit den vollautomatischen Vierradmotorrädern begann ein Moto-Cross   Rennen in der Schotterbahn, wobei von Runde zu Runde mehr Gas gegeben wurde, damit man ja   um die Kurve sliden konnte.

Beim Armbrustschiessen konnte jeder zeigen, wie genau er doch die Mitte trifft.

Danach wurden beim Gaudi-Bullenreiten die Moossis gefordert. Sei es alleine   auf dem Bullen oder zu zweit. Die Lachmuskeln wurden bei den amüsanten Bilder, die es   gab, kräftig beansprucht.

Beim Wettmelken sah man wieder, welche Personen beim Melken schon Erfahrung   hatten…

Beim „Hau den Gockel vom Sockel“ wurde der Stärkste   Moossi-Mann und die Stärkste Moossi-Frau gefunden.

Wer allmählich wieder ein kleines Hungergefühl spürte, konnte   beim Mini-Traktorrennen mit Wurstschnappen ein kleines Stückchen Wienerli ergattern.   Es gab einige, die nicht gerade tolle Manieren hatten beim Essen und sich somit das ganze   Gesicht mit Ketchup oder Senf beschmierten.

Nach einem anstrengenden Tag folgte ein gemütlicher Abend. Zuerst gab es   ein vorzüglichen Abendessen, wobei man den Bauch richtig voll schlagen konnte. Dann   ging’s in die Party-Scheune. Es wurde getanzt, gelacht, getrunken und gesungen. Bis zum   Morgengrauen war dann auch der letzte Moossi im Bett…

Am morgen konnten wir uns bei einem herrlichen Zmorge-Buffet bedienen, bevor   uns der Car wieder Richtung Wauwil brachte. Es waren 2 wunderschöne und lustige Tage,   an welche wir uns immer noch mit einem Lachen im Gesicht zurück erinnern.

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