Rückblick Fasnacht 2015

Das Vereinsjahr begann an der GV 2014 mit der Mottowahl. Der Vorschlag „Dia de Los Muertos“ kam von Markus Gräni. Ja Markus alias Mägi. Hält er sein Versprechen und verlässt den Verein nach dem sein Mottovorschlag angenommen wurde?

Der Moosi-Barbecue-Abend fand vor dem Pavillon beim Sportplatz Wauwil statt. Das Gelände lud zu spannenden Wettkämpfen ein.

Eine Woche später, fand das Guuggenturnier statt. Bei den öffentlichen Spielen waren wir zwar nicht die Stärksten, doch als der Massagetisch zum „Flöbcup-Tisch“ wurde, fegten die Moosis alle gnadenlos unter die Dusche.

Und schon kam der Herbst, die HV wurde durchgeführt, die Proben begangen und zugleich freuten sich alle auf das Probeweekend.

Das Probeweekend

Das Probeweekend wurde wieder in Schelten durchgeführt. Alle spielten mit vollem Einsatz bis zum Nachtessen. Das Essen kochte sich jeder selbst in seiner Wokpfanne. Einige waren jedoch so erschöpft vom musizieren, dass sie es nicht mehr schafften, ihr eigenes Nachtessen zuzubereiten. Nachdem alle trotzdem satt waren, kam die obligatorische Taufe der Hamburger.

Plötzlich klopfte es an die Tür. Der neumodische Samichlaus, sein Esel und sein Sklave, der mit seinem breiten Lachen und der riesigen Pistole in der Hose die Moossis das Fürchten lehrte, standen vor der Tür. Es wurde sofort still. Hatten sie wohl irgendwelche Gedanken, die gegen sie verwendet werden könnten? Und schon zeigte der Sklave mit seiner Pistole auf ein armes Mitglied, der ihnen ein Bier holen sollte.

Der Samichlaus und seine Gspändli verabschiedeten sich mit einem Video des letztjährigen Probeweekends.

Zur späten Stunde wurden noch unerkannte Gesangskünste der Moosis entdeckt, vor allem zum Tittel „Jung Verdammt“. Auch Oli sang begeistert mit, doch wäre es auch so gewesen, wenn er den Titel des Songs gekannt hätte?

Ohne einen Bissen der leckeren Fleischpaletten übrigzulassen, fuhren wir am Sonntag wieder nach Hause.

 

Die Vorfasnacht

Nach der Zeit der intensiven Proben, die zum Teil nicht so gut besucht waren, fing endlich die Vorfasnacht an. An diesem Punkt möchte ich unserem Tampi Mölli danke sagen für die immer perfekt durchgeführten Proben, auch wenn sie manchmal ein wenig lange dauerten für unsere Finger oder Lippen.

Wir startet sie in Büron am Jubiläum der Borggugger. So gut wie das Monster war, so schlecht war der erste offizielle Auftritt. Wir haben uns geschworen, dass das der schlechteste Auftritt bleiben sollte.

Die “Teretter Nächt“ gehören zu unseren Stammauftritten und wie jedes Jahr, wurde sie für einige unseren Mitgliedern sehr intensiv.

Am 40 jährigen Jubiläum der Wegeregüüser aus Willisau konnte man sich fast verlaufen, denn das Areal war ziemlich gross. Gross war auch der Schock, als es hiess, man könne nicht mit Bargeld bezahlen, sonder man müsse das Geld in Guthaben-Karten umtauschen.

Nachdem wir zum Teil schon viel Geld verputzten, musste zuerst mal wieder Geld eingenommen werden. Somit stand der Moosiball vor der Tür. Nach langem aufstellen und dekorieren, war der Mossiball wieder ein super Erfolg. Nach diesem Wochenende, war im Dorf unsere Deko das Gesprächsthema Nr.1. An dieser Stelle, möchte ich unserem Mossiball-OK herzlich danken, für Ihre geleistet Arbeit.

Der nächste Auftitt in unserem Vorfasnachts-Programm war am Hürntiball. Leider spielten wir vor wenig Besuchern.

Weiter machten wir bei den Bräntetätscher in Schwarzenbach. Unsere Mitglieder sprechen heute noch von dem super Auftritt. Aber liegt das nur am Auftritt? Nein, den Daniel schlief an der Bar und träumte von einem genialen Auftritt der Moosschränzer anstatt selbst in die Posaune zu pusten. J

Am Sonntagmittag ging es weiter nach Ebersecken an die Dorffasnacht. Viele spürten noch den super Zusammenhalt des Vorabends, der ausgiebig gefeiert wurde.

In Wikon bei den Wegere Pflotscher haben wir unsere Pflicht auch morgens um 1.00 Uhr noch suverän hingekriegt.

Den Tag darauf spielten wir bei unseren Nachbarn in Schötz. Für viele war dies wieder ein Highlight. Dies wurde ihnen bewusst, als sie zu Hause vor dem Spiegel standen.

Mit dem legendären Schlossruugger Ball ging es am Mittwochabend in Altishofen spektakulär mit der Fasnachtswoche los. Weiter ging es am frühen Morgen an die Tagwache nach Wauwil. Danach wurde uns eine würzige Mehlsuppe serviert. Am Nachmittag standen diverse Ständlis auf dem Programm. Wir meisterten alle Auftritte zwar etwas müde, aber suverän. Am Abend ging es weiter nach Nebikon an den Flohguuggerball.

Am Freitag führten wir unsere legendäre Kinderfasnacht mit dem Kinderumzug durch. Am Abend am Sängerball hatten wir viel Spass und feierten ausgiebig  den Auftritt der Ricken-Grunzer mit.

Bevor es am Valentinstag nach Dagmersellen an den Umzug ging,  beschekten 5 Mitglieder alle Frauen mit Rosen.

Nach dem gestressten Auftritt fuhren wir weiter nach Ruswil.

Am Sonntag kehrten wir nach Altishofen zurück und feierten den Geburtstag von Sara auf dem Löwen-Platz. Viele gingen etwas früher nach Hause, um sich auf Malters vorzubereiten. Am nächsten Tag war es dann soweit. Nach dem langen Umzug freuten sich alle auf das leckere Nachtessen. Der legendäre Pott wurde gezückt und um 1.00 Uhr brachte uns der Car wieder zurück nach Hause.

Am Dienstagmorgen stand das Aufstellen des Fasnachtsfeuers auf dem Programm. Mit 3 Gastguuggenmusiken wurde das Fest etwas grösser als sonst. Am nächsten Tag wurde alles wieder sauber aufgeräumt. Und nichts war von dem schönen Abend noch zu sehen.

Zum Schluss möchte ich mich noch bei meinen Vorstands-Gspändli bedanken, die mich immer unterstützt haben und ihre Arbeiten immer tiptop erledigten. Besten Dank.

Die Auftritte von dieser Fasnacht stellte noch der ex-Präsi Oli zusammen, auch dir möchte ich danken.

 

Das Fazit der Fasnacht 2014/15:

Wir hatten keinen schlechteren Auftritt mehr als in Büron und Mägi hat sein Versprechen zum Glück nicht eingehalten. Es war eine geniale und tolle Fasnacht und ich freue mich schon wieder darauf, mit euch die nächste zu verbringen!

 

Eurer Präsi

Pascal Schuler

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