Rückblick Fasnacht 2014

Nach einem zweiten Versuch der Mottowahl starteten wir mit den Vorbereitungen von unserem Motto „Ikeaner total vermöbelt“.

Der Sommer nahm sein Ende und wir begonnen bereits mit den Proben.

Probeweekend

Im Dezember reisten wir ins Probeweekend. Mit vollem Elan begonnen wir mit den Proben, welche von unserem Tambi verantwortungsvoll durchgeführt wurden. Das Abendessen wurde vom Trompetenregister organisiert. Die Hamburger wurden nicht länger verschont und mussten an die Taufe antraben. Alle meisterten diese mit Bravour.

Plötzlich hörten wir die Glocken schellen. „Was ist denn das?“ fragten sich alle ganz gespannt. Zwei Schmutzlis mit der I Clausine betraten den Speisesaal. Die I Clausine packte sein I Pad aus und für den einen oder anderen wurde es ein müüh unangenehm.

Am anderen Morgen wurde nochmals geprobt, alles geputzt und dann fuhren wir mit dem Car wieder nach Hause. Selbstverständlich erst als sich die einen von ihren neuen Bekanntschaften verabschiedet hatten.

Vorfasnacht

Nach dem langen und fleissigen proben durften wir nun endlich in die Vorfasnacht starten. In Ettiswil hatten wir sehr früh unseren ersten Auftritt und dieser war ganz gut.

Am folgenden Wochenende gingen wir nach St. Erhard zu den Dorfguuggern. Wie in den letzten Jahren sind die Tereter Nächt für alle immer ein Highlight. Dies wurde vielen am Sonntagmorgen wieder bewusst.

Am dritten Vorfasnachtsweekend wird das Wochenende am Freitagabend in Buchs eingeläutet. Die Kaffeestube hatte es wieder in sich. Andere wiederum versuchten es mit einer Tryologie Speise, welche von Herr Arnold persönlich zubereitet wurde.

Am Samstag gingen die Moosis und Moosinen getrennte Wege. Die Männer besuchten seriös und vernünftig die Entlebucher Brauerei und beendeten den Abend mit einem gemütlichen Fondue. Die Frauen hingegen begnügten sich in Saus und Braus in einer Limousine mit welcher es dann zum bekannten Kidli ging. Von dort aus ging es weiter nach Entebluch an die Guggen-Party.

Das Wochenende vor dem Moossiball wurden wir zur Erholung bei unserem Ehrenmitglied und langjährigen Sponsor mit Speiss und trank verwöhnt.

Nach langer Vorbereitung ging der Moossiball endlich los. Das Motto wurde super umgesetzt. Mit Erfolg und wunderbaren Komplimente der Besucher konnte der Moossiball im Jahr 2014 durchgeführt werden. Nochmals herzlichen Dank an das OK.

Nach dem anstrengenden letzten Wochenende konnten wir die Vorfasnacht wieder in vollen Zügen geniessen.

Am Samstag fuhren wir nach Schwarzenbach. Die einen suchten dann bereits nachdem Auftritt das zu Hause. Kann das sein, dass Sie am Freitag nicht nach Hause wollten?

Der legendäre Latärne Ball in Schötz stand bereits vor der Tür und somit auch das Ende der Vorfasnacht. Mit einem super Auftritt und einem langen Abend an der Schötli- Bar war sie vorbei.  Schötli Bar? Bitte keine Schuldigen suchen, wenn man trinkt wie ein Kamel.

Fasnacht 2014

Der Apero wird serviert. Das heisst was?- natürlich, die Fasnacht fängt nun definitiv an. Nach einem feinen Apero (danke den Jubilaren) fuhren wir mit dem Car nach Altishofen wo wir unseren ersten Auftritt hatten.

Direkt von Altishofen gingen wir für die Tagwache zum Sportplatz in Wauwil. Gemütlich wärmten sich alle Moosis am Feuer und assen ihren wohl verdienten Cervelat. Punkt 05.00 Uhr wurde die Tagwache eingeläutet. Tja, von Musik konnte man da aber nicht mehr sprechen oder was meint der Tagwache- Tambi? Es war eher eine Instrumenten-Orgie.

Mmmh gemütliche Millefeuille wartete schon wieder auf die Moosis. Gut erholt vom Millefeuille, absolvierten wir diverse Ständli. Die Gönner wurden mit einem Original IKEA Stuhl beschenkt, welcher von der Schreinerei Bienzli geplant und produziert wurden. Dem Tambi sassen die Millefeuille-Stunden auch noch ein bisschen in den Knochen- wo waren denn da die Einsätze Herr Müller?

Am Abend ging es dann weiter in Nebikon. Zitterten da schon alle vor dem späten Auftritt? Doch auch das kann die Moosis nicht abschrecken und wir führten einen souveränen Auftritt durch. Selbstverständlich war da der Tambi auch wieder auf Hochtouren.

Ausgeschlafen liefen wir unseren traditionellen Kinderumzug von Wauwil nach Egolzwil. Im Schulhaus Egolzwil gab ein kreatives und anspruchsvolles Kinderprogramm, welches bei den Eltern und Kinder gelobt wurde. Besten Dank an das Kinderfasnachtskomitee. Der Abend war wieder einmal Filmreif. Oder war es das Aufwachen auf dem grünen Teppich?

Am Samstag fuhren wir für einmal mit dem Car nach Dagmersellen. Tja, war das eine gute Idee? Ich glaube das Laufen war zu viel für die Moosis. Nach langem hin und her laufen konnten sich die Moosis doch noch einigen und fuhren mit dem Car nach Zell. Dort hatten dann die Latärnenguugger tatsächlich das Gefühl, dass Sie nach 20 min. Auftrittszeit die Bühne verlassen dürfen. Doch das liessen die Moosis nicht zu.

Am Sonntag ging es nach der Kirche und dem Fotoshooting mit den heissen Astronauten nach Altishofen. Dort durften wir wieder einmal auf dem Löwenplatz spielen. Mit einer grossartigen Stimmung genossen wir den schönen Moment.

Bereits ist schon wieder grüner Montag. Kaputt und erschöpft brachten wir den langen Umzug in Malters hinter uns. Nach der lang erwarteten Stärkung im Restaurant Braui ging es dann in das grüne Höllenloch. Dort wurde zuerst eine Barmaid angestellt welche uns bis um 01.00 Uhr mit grüner Speise belieferte. Da schlossen sich dann doch noch die einen oder anderen Flohguugger an.

Am Dienstag durften wir wieder einmal in die Arbeitskleider.  Juhu das Feuer brannte. Wir genossen alle noch den schönen und letzten Abend zusammen. Vielen Dank dem Fasnachtsfüürkomitee für den tollen und gut organisierten Anlass, welcher trotz Neider bei der restlichen Bevölkerung immer gut ankommt.

So nun bin ich wieder einmal beim Ende mit dem Jahresbericht der Fasnacht 2013/2014. Ich möchte mich im Namen des Vorstandes bei allen nochmals bedanken. Besonders für den Einsatz den jeder einzelne geleistet hat. Wir bedanken uns auch bei euch für das gute Verhalten und den wunderbaren Zusammenhalt den nicht nur wir, sondern auch die Bevölkerung immer wieder feststellt. Also, macht weiter so und wir sind überzeugt, dass wir nächstes Jahr die diesjährige Fasnacht noch überbieten können.

 

Oliver Amrein

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